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2. Gesundheitstag in LengenfeldAlles rund ums Thema GesundheitsvorsorgeDie Beschäftigungsfähigkeiten und -chancen älterer Langzeitarbeitsloser sollen mittels der Teilnahme am „Beschäftigungspakt 50+ Vogtlandkreis und Zwickau Stadt“ verbessert werden. Das funktioniert aber nur dann, wenn diese auch körperlich und geistig fit ins Berufsleben zurückfinden. Im Projekt spielt deshalb auch die Stärkung der physischen und psychischen Eigenverantwortung der Frauen und Männer eine wichtige Rolle.
Am 5. Mai fand daher nun schon zum zweiten Mal ein „Tag der Gesundheit“ im Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH Lengenfeld statt. Nahezu alle der 300 eingeladenen Projektteilnehmer waren gekommen. Nach der Eröffnung durch Gudrun Creutziger, ARGE Agentur für Arbeit - Vogtlandkreis und Herbert Pscherer, Geschäftsführer des Bildungsinstituts PSCHERER gGmbH nahm die Vielzahl an Gästen die Angebote des 2. Tages der Gesundheit war. Und die waren nicht zu knapp, denn viele Partner beteiligten sich an der Veranstaltung.
Am Stand der Volkshochschule des Vogtlandkreises konnte man sich über deren breitgefächertes Angebot, was bis ins hohe Alter wahrgenommen werden kann, informieren. Die Kursangebote im Gesundheits- und Fitnessbereich dienen vor allem der Vorsorge und werden außerdem von vielen Krankenkassen gefördert, was für die knappe Kasse Langzeitarbeitsloser von Bedeutung ist. Da eine gesunde Ernährung genau so wichtig ist und nicht unter finanziellen Einschränkungen leiden darf, griff die Volkshochschule dieses Thema in dem Workshop "Mit kleinem Geldbeutel gesund ernähren" auf. Ganz nach dem Motto „Probieren geht über studieren“ fanden direkt vor Ort sogar mehrere Schnupperkurse zu Meditation und Entspannung statt.
Tipps, Tests, Vorträge und Beratung gab es ebenso vom Gesundheitsamt des Vogtlandkreises. Da z. B. mit dem Alter das Durstgefühl nachlässt setzten die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts das Thema „Trink mit - bleib fit“ auf das Programm. Aber nicht nur das, auch Beweglichkeit im Alter, Body-Maß-Index, Blutdruck, Puls, Kalorienverbrauch und mehr gehörte dazu. Beim Quiz zum Thema Trinkverhalten, bei dem es auch Preise gab, verinnerlichten die Gäste noch einmal das eben gehörte.
Der Kreissportbund Vogtland e. V. informierte über die Sportangebote im Vogtland. An diesem Infopunkt hörten viele der Gäste zum ersten Mal von Gesundheits- und Reha-Sportvereinen oder den ermäßigten Vereins-Beiträgen für sozial Schwache. Nordic Walking, Wandern und Radfahren sind der Renner bei der „Generation 50plus“. Vereine dazu gibt es etliche im gesamten Vogtland.
Das Sozialamt des Vogtlandkreises war mit einem Beratungsstand vertreten. Schwerpunkt lag auf der Problematik Betreuung Pflegebedürftiger aber auch zum Thema Behindertenberatung und Frühförderung konnte man sich Beraten lassen.
Über das neu gestaltete und wesentlich erweiterte Angebot für noch mehr Gesundheit sowie das seit 2010 eingeführte Gutscheinsystem konnte man sich am Infopunkt der AOK PLUS informieren. Neben der Beratung zu Gesundheitskursen und neuen Programmen für Versicherte mit ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen erhielt man auch Tipps und Lesestoff, um gezielt etwas für einen aktiven Lebensstil und das eigene Wohlbefinden zu tun.
Natürlich waren auch die Projektmitarbeiter der ARGE Agentur für Arbeit Vogtlandkreis mit vertreten. Sie waren da als Ansprechpartner für Projektteilnehmer, gaben aber auch einen Überblick über die Palette der finanziellen Hilfen und Dienstleistungen der Grundsicherungsstellen. Auch Beratung zum Thema Mobilität, also Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrpläne, Kraftfahrzeug, Führerschein usw. wurde von der ARGE an einem Extrastand angeboten. Die Arbeitsvermittler des Bildungsinstituts PSCHERER gGmbH informierten mit ihrer Stellenbörse über Arbeitsplatzangebote im Vogtland. Eine Präsentation gab den Gästen einen Überblick über die Leistungen, Projektverlauf und Erfolge.
Der Gesundheitstag war wieder, ein voller Erfolg. Die Teilnehmer sind nun im Hinblick auf Gesundheitsvorsorge motiviert und informiert, sicher gibt es aber weitere Themen von Interesse, die sicherlich auf einem 3. Gesundheitstag aufgegriffen werden.
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